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Mark Wallenwein ist der König der neuen Wertungsprüfung im Kelberger Land. Auf beiden Durchgängen ließ er dort die schnellste Zeit notieren. Auch wenn beim zweiten Heat ein Ast am Wegesrand die Frontscheibe des Skoda Fabia S2000 zerschlug, schob er sich an Olaf Dobberkau (Porsche 911 GT3) vorbei auf den zweiten Rang, direkt hinter seinem Teamkollegen Matthias Kahle. Hermann Gaßner verlor den Anschluss an die Spitze nach einem Reifenschaden am Mitsubishi Lancer. Sandro Wallenwein konnte sein marodes Fahrwerk wieder in Gang bringen, nachdem Markenkollege Robert Pritzl ihm ein Sportfahrwerk geliehen hatte. So kann der Stuttgarter den fünften Gesamtrang hinter Toni Werner im Porsche 911er halten.
Stimmen nach WP 5:
1 – Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Subaru Impreza STI)
„Großen Dank an das Team Pritzl, das uns mit einem Satz Sport-Stoßdämpfer aushelfen konnten. Wir müssen zwar in den schnellen Ecken ein wenig aufpassen, aber so können wir wenigstens weiterfahren.“
2 – Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia Super
2000)
„Auf der fünften WP habe ich in
einer Linkskurve wohl zu viel gecuttet, der Skoda ist kurz aufgestiegen, es gab
aber keinen Schaden. Auf dieser Schleife mit zwei Prüfungen haben wir 0,5
Sekunden auf Mark (Wallenwein) gut gemacht.“
3 – Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer EvoX)
„Auf der fünften Wertungsprüfung hatten wir gleich nach dem Start in einer Ortsdurchfahrt einen Reifenschaden vorne links, der uns bis ins Ziel über eine Minute gekostet hat.“
5 – Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Die Skoda-Jungs da vorne sind für mich zu schnell unterwegs. Nicht schlecht was die da veranstalten. Aber der Tag ist noch lang, da kann noch viel passieren.“
6 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Porsche 911 GT3)
„Auf der WP 5 hat das Auto auf schnellen Stücken zweimal versetzt, auf den langen Geraden konnte ich daher kein Vollgas geben. Das hat etwas Zeit gekostet.“
8 – Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S2000)
„Auf der fünften Wertungsprüfung haben wir in einer schnellen „Fünfte-Gang-Passage einen Ast, der in die Fahrbahn reingeragt hat, erwischt. Deshalb sind meine Windschutzscheibe und mein Kotflügel etwas beschädigt. Es hat aber trotzdem noch zur Bestzeit gereicht.“
9 – Rainer Noller / Uwe Walz (Mitsubishi Lancer Evo 8)
„Die Eifel ist einfach nicht meine Rallye. Aber Spaß macht sie trotzdem.“
11- Aaron Burkart / André Kachel (Peugeot 207 S2000)
„Zweimal die vierte Zeit - das passt. Unser Anlasser funktioniert nicht mehr, daher muss ich aufpassen, dass mir der Peugeot auf der WP nicht ausgeht. Das wäre sonst das Ende. Es macht aber richtig Spaß mit diesem S2000 zu fahren. Er ist so agil wie mein Suzuki S1600, mit dem Allrad ist die Traktion aus den Kurven heraus einfach fantastisch.“
12 – Bruno Thiry / Johny Blom (Citroën C2R2max)
„Es dreht sich alles um die Reifen. Ich versuche nun eine Kombination zu finden, mit der ich auf den nächsten drei unterschiedlichen Prüfungen immer gut gerüstet bin.“
14 – Mike Souvigné / Stefan Stoller (Mitsubishi Lancer Evo 8)
„Wir haben das Fahrwerk vorne etwas härter eingestellt. Das Auto lässt sich deutlich besser fahren. Deshalb auch die schnelleren Zeiten.“
15 – Carsten Mohe /
Katrin Becker (Renault Clio R3 maxi)
„Wir haben die Zündprobleme beim
Schalten in den Griff bekommen, und die härteren Reifen gewählt. Deshalb sind
wir jetzt etwas schneller unterwegs gewesen. Wenn wir uns auf dem Schotterstück
der Lehwald Prüfung keinen Reifenschaden einfahren, müssten wir die Division gewinnen.“
16 – Tim Stebani / Frank Christian (Opel Corsa OPC)
„Ich bin sehr zufrieden, wir können gut mithalten. So kann es weitergehen. Die Verbesserungen vor der Rallye haben uns einen Schritt nach vorne gebracht. Jetzt müssen wir nur noch Felix (Herbold) hinter uns halten.“
18 – Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Citroën C2R2max)
„Es gibt ein Problem mit dem Motor. Wir haben anstatt 8.400 nur noch 7.000 Umdrehungen zur Verfügung. Das Problem tritt nur bei höheren Temperaturen auf. Heute Morgen habe ich mir noch Sonne gewünscht, aber jetzt wäre ein bisschen Regen gar nicht schlecht.“
25 – Rudi Hachenberg / Tanja Neidhöfer (Mitsubishi Lancer E9)
„Ohne Verbremser waren wir auf dem zweiten Durchgang im Kelberger Land jetzt 35 Sekunden schneller.“
37 – Ruben Zeltner / Helmar Hinneberg (BMW M3)
„Wir sind noch dabei, wenn ich auch zweimal den Motor abgewürgt habe. Auf den anspruchsvollen Prüfungen kommen die Schwächen unseres alten BMW voll zum Vorschein.“

